Am Donnerstag, dem 19. September 2013, fand die zweite Herbstübung der Freiwilligen Feuerwehr Oberdrum statt. Übungsannahme war, dass oberhalb des Feuerwehrhauses ein Bauer mit seinem Traktor Baumstämme mit einem 2-Achs-Holzhänger zu seinem Wohnhaus transportieren wollte. Auf der einspurigen Fahrbahn kamen dem Traktorfahrer in einer unübersichtlichen Kurve drei nebeneinander fahrende Radfahrer auf das Fahrzeug zu.

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Am Donnerstag, dem 19. September 2013, fand die zweite Herbstübung der Freiwilligen Feuerwehr Oberdrum statt. Übungsannahme war, dass oberhalb des Feuerwehrhauses ein Bauer mit seinem Traktor Baumstämme mit einem 2-Achs-Holzhänger zu seinem Wohnhaus transportieren wollte. Auf der einspurigen Fahrbahn kamen dem Traktorfahrer in einer unübersichtlichen Kurve drei nebeneinander fahrende Radfahrer auf sein Fahrzeug zu.

Der Landwirt konnte den Traktor nur mehr nach rechts auf den Fahrbahnhang lenken, wobei sich das Holz vom Hänger löste und auf einen Radfahrer rollte. Dieser wurde mit der Hand eingequetscht. Ein Stein unterhalb des Traktors schlug die Tankwanne auf und Treibstoff trat aus. Die weiteren beiden Radfahrer, unter ihnen eine hochschwangere junge Frau, stürzten ca. 20 Meter den Hang hinunter, bis sie schlussendlich hinter einem großen Strauch ohne gröbere Verletzungen zu liegen kamen.

Die Freiwillige Feuerwehr Oberdrum wurde gegen 20 Uhr zum Unfallort alarmiert. Während der Anfahrt zum Einsatzort wurde vom Einsatzleiter der Feuerwehr die Rettung verständigt.
Schon nach wenigen Minuten erreichten die Einsatzkräfte den Unfallort, welche sofort mit der Bergeausrüstung begannen, den Verletzten aus den Holzstämmen zu befreien.  Der verletzte Radfahrer wurde vorsichtig mit einer Unterarmquetschung und schweren Kopfverletzungen herausgehoben und in das Krankenhaus transportiert. Mit Bergeausrüstung und Klettergurten seilten sich fünf Männer der Feuerwehr, sowie zwei Sanitäter zu der hochschwangeren Frau und ihrem Lebensgefährten in unwegsames Gelände ab. Währenddessen versuchte ein Feuerwehrtrupp den doppelten Brandschutz aufzubauen und den ausgelaufenen Treibstoff mit einem Bindemittel zu binden. Zuerst wurde die junge Frau mit dem Bergetuch zum Rettungswagen getragen und erstversorgt.

Der Lebensgefährte konnte nicht mehr selbstständig auftreten, da er sich beim Absturz den Fuß verstaut hatte. So musste er von den Feuerwehrmännern liegend mit Hilfe einer Trage über den steilen Hang zum Rettungswagen geseilt werden. Sowohl die junge Frau, als auch ihr Freund wurden ins Krankenhaus gebracht.

 

Ende der Übung: 21:30 Uhr

Mannschaftsstärke Feuerwehr: 1 : 39

Mannschaftsstärke Rettung: 1 : 3

 

Ein Dank gilt der Rettung Lienz, dass sie sich dazu bereiterklärt haben, bei der Übung mitzuwirken.

Danke auch an Sporer Christian, Lercher Andreas und Außersteiner Sepp, die diese Übung so gut vorbereitet haben!

 

Hier ein paar Impressionen der Übung:

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